Spiegelgesetz oder Resonanzgesetz: Dein eigenes Verhalten wird Dir von Deiner Umgebung zurückgespiegelt.

a) Du betrittst einen Raum. Du lächelst und gehst aufrecht mit einer offenen Haltung auf die Anderen zu. Du begrüßt die Anderen freundlich mit netten Worten. Die Menschen werden Dir ebenso nett und freundlich begegnen.
b) Du betrittst einen Raum. Du hast Kopfschmerzen, Dich gerade geärgert, oder bist einfach nur unaufmerksam und in Gedanken versunken. Vermutlich lässt Du den Kopf hängen und die Körperhaltung wirkt verschlossen, Du blickst traurig vor Dich hin oder starrst nur geradeaus und bringst kaum ein leises “Hallo oder Guten Morgen” heraus. Die anderen Menschen spüren Deine ablehnende Ausstrahlung, werden Dir unfreundlich und distanziert begegnen, aus dem Weg gehen und die Stimmung im Raum wirkt insgesamt gedrückt.
c) die Lösung ist einfach: Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, kontrolliere Dein Verhalten, gib Deine Probleme nicht nach außen weiter bzw. erkläre Deiner Umgebung mit kurzen, freundlichen Worten, daß Du Dich unwohl fühlst, um Missverständnissen vorzubeugen

Wir können unser Leben mit unserem Denken und Handeln zum Positiven hin verändern:

Positives Denken

a) Ein Optimistischer Mensch mit einer positiven Lebenseinstellung trägt Liebe und Frohsinn in sich selbst und damit in die Welt hinaus. In der Natur zwitschern die Vögel, Blumen blühen, die Sonne scheint, ich habe nette Freunde, das Leben ist schön. Jeder kann es sich erarbeiten, mit Schwierigkeiten und Rückschlägen zurechtzukommen und dabei die Freude am Leben zu erhalten. Du startet einen neuen, besseren Versuch. Wie lässt sich “XY” besser machen? Was habe ich durch den Fehlschlag dazugelernt? Wer kann mich unterstützen – was bringt mich weiter? Was kann ich besonders gut? Was macht mir Freude? All diese Gedanken sind positiv, lösungsorientiert und auf den Erfolg ausgerichtet. Eine optimistische Lebenseinstellung ist voller Hoffnung, sucht das Gute, ist kreativ und findet neue Möglichkeiten und Chancen.

b) Gedanken wie: “Das schaffe ich nicht, keiner mag mich, ich trau mich nicht, ich bin zu alt, die anderen sind besser, überall herrscht Armut, so viele Menschen sind krank, das Leben ist schlecht etc. kennt vermutlich jeder. Ein Pessimist hält sich an den Misserfolgen der Vergangenheit fest. Schimpfen und Jammern, Selbstmitleid, das Mitleid der Anderen suchen, Streiten, sich verletzt zurückziehen ist die klassische Abwärtsschleife. Die Gedanken konzentrieren sich auf das Schlechte und Negative der Vergangenheit.

Resonanzgesetz: Wir ziehen in unser Leben, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten

Negativ-Beispiel: Ein Mensch hat Angst davor, daß er nicht anerkannt wird, nicht dazugehören darf, abgelehnt wird o.ä. Diese Ängste können z. Bsp. durch falsche Prägungen aus der Kindheit, negative Glaubenssätze oder durch negative Erfahrungen entstehen. Viele Varianten sind möglich: “Du bist zu faul, zu dumm, zu ungehorsam, zu alt, zu dick, nicht attraktiv usw.” Diese negativen Gedanken führen zu Fehlverhalten und blockieren den freien Fluß des Lebens. Der Mensch verhält sich verklemmt, das Selbstbewusstsein schwindet, die Aufmerksamkeit richtet sich immer mehr auf das Problem …….und wir ziehen genau die Probleme, vor denen wir uns fürchten, mit unseren Negativgedanken heran – In diesem Beispiel: Freunde finden wird immer schwieriger, denn unser Verhalten stößt die Anderen ab.

Die positive, richtige Variante dazu: Ich richte meine Aufmerksamkeit und Gedanken auf das gewünschte Ergebnis und verhalte mich entsprechend. Ich gehe freundlich, offen und herzlich auf meine Mitmenschen zu. Ich konzentriere mich auf Positives, berichte von schönen Erlebnissen, ich habe ein freundliches Lächeln und ein offenes Ohr für den Anderen. Ich nehme den Anderen an, so wie er ist. Damit werde ich Menschen in mein Leben ziehen, die ebenfalls eine offene, freundliche Haltung und Optimismus in sich tragen.

Wir können unser Leben mit unserem Denken und Handeln zum Positiven hin verändern:
Kompromisse, Schwierigkeiten und Misserfolge gehören zum Verlauf des Lebens dazu – aber:
Probleme bieten uns die Möglichkeit, daraus zu lernen, zu wachsen und zu reifen

Wie wirke ich auf andere Personen? Wie sehe ich mich selbst? Was möchte ich erreichen? Was hindert mich daran?
Bin ich bereit, ernsthaft an mir zu arbeiten? einige Arbeits- Lösungsansätze dazu:

– Positives Denken, eine optimistische, zielorientierte Lebenseinstellung (siehe oben)
– Negative Glaubenssätze erkennen und transformieren, Powerfragen, W-Fragen
– Bewusstseinsschwelle: unfreundliches, negatives Verhalten erkennen und verändern
– Kompromissbereitschaft, Rücksicht auf Andere, sich zusammennehmen,
– Setzte Dir kleinere, realistische Ziele und freue Dich über den Erfolg – Schritt für Schritt
– Dankbarkeit: sei Dankbar für das, was Du in Deinem Leben (erreicht) hast
– Durchhaltevermögen / Resilienz /
– Behalte immer das angestrebte Ziel im Focus Deiner Aufmerksamkeit – Gedanken.
– Fühle die Freude, wie sich Dein Herzenswunsch anfühlt, wie wenn er schon verwirklicht wäre
– Kontrolliere jeden Gedanken und jeden gesprochenen Satz auf negative Formulierungen und Verneinungen. Such dafür eine positive Alternative.
Hier ein Beispiel dazu: Statt ” die Pizza war nicht schlecht: die Pizza hat gut geschmeckt”
– positives Denken alleine reicht nicht, ein konsequentes, zielgerichtetes Handeln gehört dazu
– Tue alles was nötig ist um ausgeglichen, gesund und positiv gestimmt zu sein
– sei eine angenehme Person, die andere Menschen mögen und interessant finden.
– sorge für gutes Essen, Sport, Bewegung und Ausgleich und sorge dafür, dass du glücklich bist