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Hoóponopono – Vergebung und Verständnis finden – ein Friedens- und Vergebungsritual der HUNA-Lehre

Dies sind die Original-Worte aus den USA / Hawaii; vier kurze Sätze, die die beiden Partner zueinander sprechen:

I´m sorry
Pleace forgive me
I love you
thank you

 

sowie   “Never hurt – always help”

Jeder einzelne Satz hat im Deutschen viele Bedeutungen. Eine wörtliche Übersetzung trifft nur sehr begrenzt die tiefen Bedeutungen dieser Worte. Eine liebevolle, über 5000 Jahre alte, aufrichtige Herzens-Weisheit steckt hinter dem Aloha-Spirit, der HUNA-Lehre und dem Hooponopono. Jeder einzelne Satz wird zum Anderen gesprochen  UND  auch zu sich selbst. Je nachdem, wie die Geschichte aussieht, braucht die Übersetzung ins Deutsche immer wieder eine kleine Veränderung.

Die entscheidende Frage lautet grundsätzlich: “Was ist mein Anteil an der problematischen Situation ?”  sowie  “Habe ich einen Anteil daran?”
Und ganz egal, wie die Antwort auch aussieht, Ziel ist ein bedingungsloses Vergeben und Loslassen der Situation.

 

Hier ein kleines Beispiel: Da ist ein viele Tage lang geplantes Treffen mit einer alten Freundin. Und ich sitze in der Pizzeria und warte …. und warte …… und warte …….. und meine Freundin kommt einfach nicht. Am Handy ist Sie nicht zu erreichen, abgesagt hat Sie auch nicht. Und nach über einer Stunde fahre ich alleine wieder nach Hause.

Ich weis nicht, was los ist und könnte Wut, Zorn oder Verzweiflung über die unzuverlässige Freundin fühlen und sie am Handy beschimpfen. Doch genau das ist der falsche Weg!

Hier die Sätze des Hooponopono:
Es tut mir Leid, dass das Treffen schief gelaufen ist.
Ich vergebe meiner Freundin, ohne zu wissen, was geschehen ist.
Ich liebe (oder auch schätze) meine Freundin weiterhin.
Ich danke mir selbst und der universellen Liebe für die Harmonie im Leben.

Ich habe damit weder Sie verletzt noch mich selbst, der Frieden ist erhalten.

Später stellt sich heraus, dass Ihr Kind sich verletzt hat, die Freundin mit Ihrem Sohn zum Arzt gefahren ist und das Absagen vergessen hat.

 

HOPPEN ist eine fortgeschrittene Variante des Hooponopono, die auch den Hintergrund des Geschehens erfragt oder erspürt.

Auch hier ein Beispiel dazu: Da sind zwei Kinder in einer Familie. Der Vater ist Alkoholiker.  Die ältere Tochter wird vom Vater des öfteren verprügelt und die Mutter ist völlig überfordert.
Viele Jahre später kommt das Drama der Kindheit mit den Prügeln wieder hoch. Die inzwischen erwachsene Frau kommt als Klientin zu mir. Es braucht einige Gesprächstermine, bis das Hooponopono gelebt werden, und die Klientin die Worte nicht nur sprechen, sondern auch fühlen kann:

Es tut mir Leid, dass der Vater so gewalttätig gewesen ist
Ich vergebe mir selbst, dass ich zum Opfer wurde
Ich kann dem Vater sein besch…..eidenes Verhalten vergeben
Ich vergebe auch meiner Mutter, dass Sie zum Eingreifen zu schwach gewesen ist
Ich liebe, achte und schätze mich selbst.
Ich kann Liebe für meine Mutter fühlen
Und ich Danke für den Frieden, der sich jetzt in mir ausbreitet.
Die Vergangenheit hat Ihren Schrecken endlich verloren. Ich lasse los und blicke in eine glückliche Zukunft.

Die Technik des HOPPENs brauch auch eine Weile, um aus dem Unterbewusstsein eine Erklärung zu finden: bei einer Rückführung in die Vergangenheit stellt sich heraus, dass der kleine Bruder öfter mal Dreck und Unordnung hinterlassen hat. Die große Schwester hatte keine Lust, auf den Bruder aufzupassen bzw. Sie war damit auch überfordert. Die große Schwester hat Prügel erhalten, wenn a) der Vater betrunken war und b) der kleine Bruder ungehorsam gewesen ist.
Der Punkt B ist in Vergessenheit geraten und in der Erinnerung waren nur noch die Prügel.