IN   ARBEIT

Alle Informationen dieser Seite stammen aus der Heilpraktiker-Ausbildung und der Naturheilkunde und ersetzen nicht den Besuch eines Arztes.

 

  1. Unsere Ernährung braucht Kohlehydrate, Fette und Eiweisse (Proteine),  Mineralien, Spurenelemente, Wasser , Sauerstoff und vieles mehr.
  2. Unser Körper möchte sich bewegen. Das Herz-Kreislaufsystem sollte 2-3 die Woche eine kleine Herausforderung bewältigen: nicht nur gemütlich spazieren gehen, sondern auch mal außer Atem und ins Schwitzen kommen; Muskeln, Sehnen, Bänder verkürzen sich und verkümmern, wenn sie zuwenig verwendet werden. Also Runter von der Coach und hin und wieder Sport treiben (gegebenenfalls den Arzt fragen)
  3. Auch Gedanken und Gefühle sind eine Art “Ernährung” für unser System.
    Hier ein leicht verständliches Beispiel dazu: Wut, Ärger, Verzweiflung und Stress lassen z.Bsp. die Nebenniere das Stresshormon Adrenalin oder Cortisol produzieren. Der Körper antwortet mit schnellerem Puls, höherem Blutdruck, Zuckerausschüttung aus den Glycogenspeichern. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, damit der Zucker in die Zellen transportiert wird. Der Magen produziert Magensäure, der Darm arbeitet bei Stress vorübergehend etwas langsamer………….usw.
    Das alles stammt noch aus der Steinzeit und ist ein natürlicher Fluchtistinkt: “Vom Wolf gefressen werden” – oder “schnell genug fliehen können”.
    Gefühle, die Stress, Ärger und Verzweiflung beinhalten können also zu massiven Stoffwechselreaktionen führen.
  4. Alles, was wir essen, trinken und atmen kann gesund, rein und nährend sein —— oder mit den verschiedensten Schadstoffen belastet.
  5. die Qualität von Gemüse, Getreide, Fleisch usw  lässt häufig zu wünschen übrig.
    -Kann in einem Rinder- oder Schweinefleisch noch Gesundheit stecken, wenn das Tier sein gesamtes Leben angebunden im Stall ohne Bewegungsmöglichkeit und ohne Sonnenlicht leben muss? Und für die schwindende Gesundheit Medikamente bekommt? Gibt es bei Euch zuhause noch glückliche Kühe (oder gar Schweine) auf einer Koppel?
    – wieviele Vitamine und Nährstoffe hat eine halbreif geerntete Tomate etc., die ohne echte Sonne im Gewächshaus gewachsen ist? Vielleicht wurde noch Gentechnik verwendet, damit die Tomate größer wird und mehr Gewicht bringt.
  6. wieviel Giftstoffe in Minimalkonzentration steckt in Fleisch, Obst, Gemüse, Grundwasser, Leitungswasser  —– das wir 7 Tage die Woche zu uns nehmen?
  7. Wie gesund ist eine Dose mit vielen Konservierungsmitteln, die das Essen für 2 Jahre haltbar macht?

 

Wir haben ein Überangebot an Lebensmitteln, doch was ist wirklich gesund?

Was können Nahrungsergänzungsmittel (NEMs) ?

Was bewirkt eine Körper-Entgiftung (Detox)?

 

KÖRPER –  REINIGUNG –  Entgiften  –   Entschlacken  –  DETOX

es betrifft das gesamte Stoffwechselsystem – Leber – Galle – Darm – Magensäfte – Neurotransmitter – verschiedene Körperdrüsen (Schilddrüse, Nebenniere, Hirnanhangdrüse ……. )Haut, Haare, Fingernägel, Knochen  u.a.

 

1) freie Radikale im Körper sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper gebildet werden und durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte entstehen. Was daraus folgt, nennt man oxidativen Stress. Zu viel davon erzeugt Zellschäden, beschleunigt unseren Alterungsprozess und wird für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht. Zu viel Stress ist schädlich, das kennen wir aus unserem Alltag. Das gilt nicht minder für oxidativen Stress. Um freie Radikale in Schach zu halten, gibt es

Antioxidantien: sie binden diese freie Radikale

Algen: Spirulina und Chlorella sind reich an den enzymatischen Pigmenten Phycocyanin und Phycoerythrin. Sie  können freie Radikale abfangen und die Lipidoxidation (Cholesterinablagerungen) blockieren.

OPC:  oligomere Procyanidine; OPC = Traubenkernextrakt  ein mächtiges Antioxidans, welches 18 -20 mal stärker ist als das meist bekannte Vitamin C und 40 – 50 mal stärker als Vitamin E.

Chlorophyll: Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll kann zur Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften wie z. B. Pestiziden, aber auch von Aflatoxinen (Schimmelpilzgifte) beitragen. Das ist einer der Gründe, warum die Chlorella Alge (s.o.) Bestandteil vieler Entgiftungskuren ist. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch.

 

2) ENTSÄUERN: Säuren-Basen-Haushalt

Das Verhältnis von Säuren zu Basen ist für die Funktionen aller Stoffwechselvorgänge im Organismus von größter Bedeutung. Für einen normalen Stoffwechsel ist ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen und damit ein bestimmter pH-Wert erforderlich. Eine länger bestehende Versäuerung kann zu einer akuten bzw. chronischen Entzündungsbereitschaft führen. An der Übersäuerung der Gewebe ist häufig die Ernährung schuld. Zu viele Süssigkeiten, zuviel Fleisch, aber auch Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte schaden. Eine vegetarische Ernährung ist ein richtiger Schritt in eine gesündere Ernährung. Vegan ist in vielen Fällen noch besser. Außerhalb der Ernährung gibt es außerdem noch weitere Faktoren, die zur Übersäuerung beitragen können, wie Stress, Bewegungsmangel, nicht genügend trinken u.ä.

 

GerstengrasBalance der Vitalstoffe: Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und diese miteinander verglichen. Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, (s.o.) mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthielt als alle übrigen analysierten Grünpflanzen. Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln lieferte Gerstengras in Hagiwaras Untersuchung beispielsweise:

11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 5 mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli, 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen und genau so viel Zink wie die reichsten Zinkquellen tierischen Ursprungs

Gleichzeitig ist Gerstengras eines der basischsten Lebensmittel, die uns zur Verfügung stehen. Die moderne Ernährungsweise basiert auf säurebildenden Nahrungsmitteln, wie stark verarbeiteten Getreideprodukten, verarbeiteten Milchprodukten sowie Fleisch- und Wurstwaren. Der basische Ausgleich in Form von Gemüse insbesondere grünem Blattgemüse wird meist vernachlässigt. Die daraufhin entstehende Übersäuerung führt zu allgemeinem Unwohlsein und ist die Grundursache vieler Zivilisationserkrankungen.

 

3) Heilerde

Zeolith: Zeolith ist ein Meister der Entgiftung. Die fein vermahlene Heil-Mineralerde verfügt gleich über mehrere Mechanismen, mit denen sie den menschlichen Körper von Giften befreien kann. Ähnlich wie ein Schwamm bindet der Zeolith Giftstoffe an sich: freie Radikale und Stoffwechselabfallprodukte, Säuren, Schwermetalle, Darmgase (Methan), Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte und viele mehr. Diese können jetzt völlig unproblematisch mit dem Stuhl ausgeschieden werden und belasten ab sofort den Körper nicht mehr. Zeolith ist eine der einfachsten und preiswertesten Entgiftungsmethoden, die es gibt und die fast jeder problemlos zu Hause durchführen kann.

 

Magen:

Magenschleimhaut

Magensäure

Pepsin – ein proteolytisches Enzym. Pepsin gehört zu den wichtigsten Verdauungsenzymen. Es spaltet größere Eiweiß-Verbindungen in kleinere Bausteine. Pepsin wird häufig bei leichteren Verdauungs-Beschwerden ergänzt.

Medikamente vom Arzt verschrieben:
Domperidon: Der Wirkstoff greift am so genannten Brechzentrum im Gehirn an und unterdrückt auf diese Weise Übelkeit und Brechreiz. Gleichzeitig blockiert er im Magen-Darm-Bereich die Bindungsstellen für den körpereigenen Botenstoff Dopamin. Dadurch beschleunigt der Stoff die Magenentleerung und regt die Darmbewegung an.

MPC: Mithilfe von Arzneistoffe lassen sich Rezeptoren der Chemorezeptoren-Triggerzone hemmen und somit Übelkeit und Brechreiz unterdrücken. Zu diesen Wirkstoffen zählt Metoclopramid (MCP): Es hemmt die Dopamin-Rezeptoren und in höherer Dosierung auch Serotonin-Rezeptoren. Dopamin und Serotonin sind wichtige Nervenbotenstoffe. Zusätzlich bewirkt Metoclopramid (MCP) auch noch eine schnellere Magen-Darm-Passage, was beispielsweise bei bestimmten Kombinationspräparaten gegen Migräne ausgenutzt wird. Das sorgt dafür, dass der eigentlich schmerzstillende Wirkstoff schneller aus dem Magen in den Darm gelangt, wo er ins Blut aufgenommen werden kann. Nach der Einnahme wird MCP schnell über die Darmwand ins Blut aufgenommen und erreicht die höchsten Blutspiegel nach etwa einer Stunde.

Vomex gehört zu den sogenannten Antiemetika – also zu den Arzneistoffen gegen Übelkeit und Erbrechen. Das Medikament enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat, der direkt im Brechzentrum wirkt. Wenn wir uns zum Beispiel auf einem schaukelnden Schiff unter Deck aufhalten, kann uns übel werden. Unsere Augen registrieren zwar keine Bewegung, unser Gleichgewichtsorgan meldet jedoch Schaukelbewegungen. Diese widersprüchlichen Informationen überfordern unser Nervensystem. Es geht in Alarmbereitschaft und schüttet den Botenstoff Histamin aus. Dieser stimuliert das Brechzentrum. Die Folge sind Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Der Wirkstoff Dimenhydrinat gelangt über das Blut direkt ins Brechzentrum im Gehirn.

 

Darm

Mebeverin ist ein Darmspasmolytikum, das zu einer Erschlaffung der Muskulatur des Magen-Darm-Bereichs führt und dadurch krampflösend wirkt. Der Arzneistoff blockiert die Erregungsübertragung von den Nervenfasern des vegetativen Nervensystems auf die Magen-Darm-Muskeln, indem er die dafür zuständigen Botenstoffe aus ihren Bindungsstellen verdrängt. Darüber hinaus wirkt Mebeverin auch direkt in den Muskelzellen. Auf Grund dieser Eigenschaften wird der Wirkstoff Mebeverin hauptsächlich an Patienten mit Reizdarmsyndrom verabreicht.

HISTAMIN:

Histamin ist eine körpereigene Substanz und für die Abwehr von unerwünschten Stoffen zuständig. So werden z.B. durch Freisetzung von chemischen “Alarmsignalen”, wie Histamin aus Mastzellen (Mastozytose)  andere wichtige Spieler des Immunsystems aktiviert. Es wird durch ein Enzym (Diaminooxidase) abgebaut. So dient Histamin als einer der Botenstoffe in der Entzündungsreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken. Auch im Magen-Darm-Trakt (Steigerung der Magensäureproduktion) , bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator.

Histamin ist ein Naturstoff, der als Gewebshormon und Neurotransmitter (Hemmung der Neurotransmitterfreisetzung im Zentralnervensystem) wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist.

Es wird durch Abspaltung von Kohlendioxid aus der Aminosäure Histidin gebildet.

Unter einer Histamin-Intoleranz (Histaminose) versteht man die Unverträglichkeit von Histamin, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Die Ursache der Unverträglichkeit ist ein Mangel der Histamin abbauenden Enzyme Diaminoxidase (DAO) und/oder Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) bzw. ein Missverhältnis zwischen Zufuhr und Abbau des Histamins.

Histamin entsteht in bakteriell fermentierten Nahrungsmitteln, wie:

  • geräuchertes FleischSalamiSchinken, Innereien, Schwein
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
  • Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten („Hartkäse“), je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt
  • Sauerkraut
  • Bier
  • Essig, essighaltige Produkte wie Senf sowie in Essig eingelegte Lebensmittel (z. B. eingelegtes Gemüse)
  • Rotwein, je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt. Trockene Weißweine enthalten praktisch kein Histamin, Sekt ist ebenfalls zu empfehlen. R. Jarisch warnt hingegen[9]vor französischem Champagner mit seinen 670 µg/l Histamin (Champagner wird teilweise aus roten Trauben hergestellt.).
  • Schokolade: Schokolade enthält zwar kein Histamin, aber die anderen biogenen Amine Tyramin und Phenylethylamin. Diese Amine stammen aus dem Kakao. Bei der Minimierung der Histaminaufnahme durch die Nahrung sind auch Kakaogetränke und Schokolade (in diversen Süßspeisen) zu meiden.[9][10]
  • Pilze, auch Schimmelpilze (z. B. Edelschimmel auf verschiedenen Käsesorten)

Was ist Fermentieren?

ganz allgemein eine Umwandlung von Stoffen durch Bakterien, Pilze oder Enzyme. Dabei entstehen im Endprodukt oder während des Prozesses Gase, Alkohol und Säuren, letztere insbesondere sorgen dafür, dass Lebensmittel haltbar werden.Was zunächst wenig appetitlich klingt, kommt regelmäßig auf unseren Tisch: Schwarzer Tee besteht aus fermentierten Blättern, Salami reift erst durch Bakterien.
Sauerteig in Brot ist nichts Anderes als fermentiertes Mehl. Traditionelles Brot besteht aus Mehl und Wasser. Sauerteig entsteht, indem Mehl und Wasser zu gleichen Teilen bei Zimmertemperatur mehrere Tage in unverschlossenen Einmachgläsern gärt (immer wieder “füttern”). Achtung: es darf sich kein Schimmelpilz bilden. Brot braucht zum Backen nicht unbedingt Hefe (Hefen sind Microorganismen /  einzellige Pilzstämme).
Auch die Milchsäuregärung bringt uns täglich Produkte auf den Tisch, die erst durch Fermentation entstanden sind, zum Beispiel Joghurt, Buttermilch, Kefir oder, ganz klassisch, Sauerkraut.
Auch unser Darm ist dankbar. Denn milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Joghurt fördern die Bildung einer gesunden Darmflora. Das ist nicht nur für die Verdauung, sondern auch für unser Immunsystem wichtig ist. Durch die „Vorverdauung“ werden die Lebensmittel zudem leichter verdaulich und durch die abgebauten Kohlenhydrate und Zucker sogar kalorienärmer. Durch die Fermentation entsteht Säure. Diese ist dafür verantwortlich, dass schädliche Bakterien, die das Lebensmittel verderben lassen würden, abgetötet werden und das fermentierte Gut nicht mehr nachträglich befallen können. Das Milieu ist ihnen schlichtweg einfach zu sauer.

  • Weiße Ablagerungen deuten darauf hin, dass du nicht ganz unter Luftabschluss gearbeitet hast und Hefebakterien aus der Luft den Fermentationsprozess stören.

Aber auch frische Nahrungsmittel wie

  • Außerdem soll es Nahrungsmittel (wie z. B. Ananas, Papayas, Nuss- und Kakaoprodukte[11]) und Medikamente geben, die den Abbau von Histamin verzögern,[10] oder sogenannte Histaminliberatoren (z. B. gehören dazu bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe), die verstärkt Histamin im Körper freisetzen.[11]
  • Alkoholkonsum steigert die Durchlässigkeit der Zellmembran und senkt damit die Histamintoleranzgrenze, weshalb insbesondere beim Mischen von Alkohol und histaminreicher Nahrung (z. B. Rotwein und Käse) überaus starke Reaktionen auftreten können.

Was ist Gärung?

Unter einer Gärung versteht man die Umwandlung von organischen Stoffen durch Enzyme oder Mikroorganismen. Dabei wandeln sich die Stoffe zu Verbindungen mit einfacherem Molekülbau um. Es existieren verschiedene Gärungsformen, die nach dem entstehenden Produkt benannt werden. Die Gärung ist wie die Atmung ein Stoffwechselvorgang, der Energie frei setzt. Im Gegensatz zur Atmung werden die Kohlenhydrate jedoch nicht vollständig zu Wasser und Kohlenstoffdioxid abgebaut. Im menschlichen Darm vergären spezielle Bakterien die unverdauten Kohlenhydrate. Die dabei entstehenden Gase wie Schwefelwasserstoff und Kohlenstoffdioxid können Blähungen und Schmerzen verursachen.

Alkohol: Das Prinzip der Herstellung von trinkbarem Alkohol ist schon seit dem Altertum bekannt. Die alkoholische Gärung findet überall in der Natur statt, wenn aufgeplatztes Obst oder süße Säfte bestimmten Bedingungen ausgesetzt werden. Bei der Bierherstellung werden Gerstenkörner zunächst einer Quellung und Keimung ausgesetzt. Vorhandene Enzyme (Amylasen) wandeln dabei die Stärke in Zucker um. Auf diese Weise erhält man das zuckerhaltige Malz, das die Bierhefen vergären kann. Die Vergärung von Zuckern wie GlucoseFructose oder Maltose zu Ethanol wird von Hefepilzen und Hefeenzymen gesteuert. Diese kommen praktisch überall in der Luft vor. Bei der Bierherstellung werden sie zusätzlich hinzugefügt. Gärungen können bei unterschiedlichen Temperaturen stattfinden.

Milchsäuregärung: Seit der Mensch sich mit Milch von Haustieren ernährt, verwendet er die Milchsäuregärung zur Herstellung der Milchsäure. Bekannte Beispiele sind Joghurtprodukte und Sauerkraut. In der Milch kommen Milchsäurebakterien vor, die unter dem Mikroskop ihre Form erkennen lassen: Es sind kugelförmige Kokken.  Manche Bakterien erzeugen die optisch rechtsdrehende L(+)-Milchsäure, andere dagegen nur die linksdrehende D(-)-Milchsäure. In der Regel erhält man jedoch ein Gemisch beider Milchsäuren, das als Racemat bezeichnet wird. Durch den gezielten Einsatz von Milchsäurebakterien erhält man Buttermilch, saure Sahne, Sauerrahmbutter, Dickmilch und Joghurt.

Sauerteig: Bei den flachen Fladenbroten wird der Teig ohne vorhergehende Gärung zu flachen Formen geformt und gebacken. Im Gegensatz dazu bilden bei Sauerteigen die Milchsäurebakterien während des “Gehenlassens” des Teigs aus verzuckerter Stärke die Milchsäure. Dabei entstehen auch geringe Mengen Essigsäure und Ethanol. Das dabei entstehende Kohlenstoffdioxid lässt den Teig aufquellen. In einem gut gehenden Teig werden pro Kilogramm Teigmasse 3,5 Liter Gas gebildet. Durch verschiedene Zusätze wie Milch, Zucker und Öl versucht man, ein Brot mit bestimmten Eigenschaften herzustellen. Dieses zielgerichtete Vorgehen bei einer Gärung wird als Fermentation bezeichnet.

Antihistaminika, auch Histamin-Rezeptorblocker oder Histamin-Rezeptorantagonisten, sind Wirkstoffe, welche die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächen oder aufheben, indem sie Histamin-Rezeptoren blockieren (Antagonismus) oder ihre Rezeptoraktivität noch unter die Basalaktivität senken (inverser Agonismus).  Unter Ausnutzung der zentralnervösen Effekte finden H1-Antihistaminika der ersten Generation heute insbesondere als Antiemetika zur Behandlung der Reisekrankheit und als Schlafmittel Anwendung. Die H1-Antihistaminika der zweiten Generation unterscheiden sich von denen der ersten Generation im Wesentlichen durch schlechtere bis fehlende ZNS-Gängigkeit. Sie gelten daher als Antiallergika ohne nennenswerte sedierende Eigenschaften.

 

Unterschied zwischen Bakterien, Viren und Pilzen

Viren
Viren sind die kleinsten Krankheitserreger. Sie bestehen nur aus Erbmaterial, das von einer Eiweißhülle umgeben ist. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und können sich so auch nicht selbstständig vermehren. Sie benötigen Zellen als Wirte. Ein Virus ist also ein Parasit. Sobald der Virus es geschafft hat in die Zelle einzudringen wird sein Erbgut in der Zelle aktiv und veranlasst die Wirtszelle neue Viren zu produzieren.

Bakterien
Bakterien bestehen im Gegensatz zu Viren aus einer Zelle. Dadurch können sich Bakterien selbstständig durch Teilung vermehren. Bakterien dringen nicht immer in unserem Körper ein. En Mensch beherbergt ca. 1000 verschiedene Arten von Bakterien. Viele davon leben davon im Darm und übernehmen dort nützliche Funktionen. Darmbakterien unterstützen die Verdauung und verhindern, dass sich andere krankmachende Bakterien im Darm ausbreiten. Sie unterstützen so das Immunsystem.

Wenn das Immunsystem des Körpers geschwächt ist, dann können Bakterien sich in dem Körper verirren und bakterielle Infektionen entstehen. Ein Beispiel: Darmbakterien in der Blase können eine Blasenentzündung verursachen.

Pilze
Pilze bestehen wie Bakterien aus einer einzigen Zelle. Pilze vermehren sich besonders gut in einer feuchtwarmen Umgebung. Dort bilden sie Fäden, die sich zu einem Pilzgeflecht verbinden. Pilzinfektionen (Mykosen) entstehen vorwiegend auf der Haut, den Genitalien und dem Mund-Magen-Darm-Trakt. Ein intaktes Immunsystem sorgt dafür, dass es aufgrund der Pilze nicht zu einer Erkrankung kommt.

Bekämpfung von Bakterien

Bakterielle Erkrankungen werden meist mit Antibiotika behandelt. Antibiotika legen den Stoffwechsel der Bakterien lahm.

Bekämpfung von Viren

Antibiotika sind nicht gegen Viren wirksam, da Viren keinen Stoffwechsel besitzen. Aus diesem Grund ist nur unser eigenes Immunsystem in der Lage die Viren zu bekämpfen. Einer Virusinfektion kann vorgebeugt werden, indem das Immunsystem auf die Bekämpfung des Virus vorbereitet wird. Zu diesem Zweck werden tote, abgeschwächte oder auch nur Virenteile geimpft. Der Körper hat jetzt die Gelegenheit sich auf diese spezifischen Viren vorzubereiten und Antikörper zu bilden. Kommt es danach zu einer Virusinfektion, dann kann der Körper sie bereits von Anfang an massiv bekämpfen, bevor sie sich ausbreiten kann.

Ein Problem von Viren ist, dass Viren sehr anpassungsfähig sind und ihre genetischen Informationen schnell ändern können. Aus diesem Grund muss z. B. bei der Grippeimpfung der Körper jedes Jahr auf andere Grippeviren vorbereitet werden.

 

4) versch. Nahrungsmittel-Ergänzungsstoffe

 

MSM ist eine von der Natur aus produzierte organische Schwefelverbindung. So enthält unser Körper beispielsweise fünfmal mehr Schwefel als Magnesium und vierzigmal mehr Schwefel als Eisen. Wie wichtig es ist, täglich ausreichend Magnesium und Eisen zu sich zu nehmen, wissen die meisten. Um eine ausreichende Versorgung mit Schwefel dagegen kümmert sich kaum jemand.
Fehlt Schwefel, kann Glutathion – ein großartiger Kämpfer gegen freie Radikale – nicht seine Arbeit tun.
Fehlt Schwefel, dann fehlt auch Methionin. Fehlt Methionin, dann transportiert niemand mehr Selen dorthin, wo es gebraucht wird. Mangelt es an Selen, dann funktioniert die körpereigene Abwehr nicht mehr richtig und der Mensch wird anfällig für Infektionen und Entzündungen.
Menschen mit Pollenallergien (Heuschnupfen), Nahrungsmittelallergien und Allergien gegen Hausstaub oder Tierhaare berichten oft schon nach wenigen Tagen der MSM-Einnahme von einer Besserung. MSM wirkt entzündungshemmend und Schmerzsenkend

Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere und auch der Innenschicht der Gelenkkapseln. Beides wird aufgrund permanenter Belastung der Gelenke vom Körper selbständig immer wieder erneuert. Fehlt Schwefel jedoch, dann kann der Körper die nötigen Gelenkreparaturen nicht mehr durchführen. Ein chronischer Schwefelmangel trägt daher zur Entstehung von Gelenkbeschwerden bei: Schmerzhafte Degenerations-erscheinungen und steife Gelenke sind die Folge.

MSM kann auch für ein gesundes Darmmilieu sorgen, so dass sich Pilze wie Candida albicans oder auch Parasiten nicht so leicht ansiedeln können. Die Säureproduktion im Magen wird reguliert. Verdauungsprobleme wie Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähungen können teilwiese behoben kann.

 

Alfalfa / Luzerne: Die Zusammensetzung von Alfalfa neutralisiert den pH-Wert (Säure- und Basen-Haushalt) und hilft dem Körper, u.a. die Leber, sich zu reinigen und den Protein- und Calcium-Haushalt auszugleichen. Die natürlichen Wirkstoffe schwemmen freie Radikale aus und vermindern das Herzinfarktrisiko (verdünnt das Blut). Es hilft den Cholesterinspiegel niedrig zu halten, stimuliert die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) Es hilft Wasseransammlungen im Körper zu eliminieren und mildert Harnstörungen.  Es ist abschwellend und schmerzlindernd bei rheumatischen Erkrankungen.

 

L-Arginin:  Insbesondere in Krankheitssituationen, bei Stress und Leistungssport ist der Körper teilweise auf die  Nahrungszufuhr von Arginin angewiesen. „Proteinogen“ bedeutet: aus L-Arginin werden nicht nur Enzyme und Neurotransmitter gebildet, sondern auch Körpergewebe. Arginin steigert den Muskelaufbau und hemmt gleichzeitig die unkontrollierte Anreicherung von Fett. Darüber hinaus wirkt es unterstützend für den Abbau von Lipiden und kann daher unterstützend während einer diätetischen Maßnahme eingesetzt werden

Kolloidales Silber:    folgt

CANNABIS / Hanf: Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Als verbotene Droge ist es unter dem Namen Haschisch oder Marihuana bekannt. Manche CBD-Produkte sind in Deutschland im freien Handel ohne Verschreibung vom Arzt zugelassen.
Seit einigen Jahren ist der Wirkstoff THC, der für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich ist, als verschreibungspflichtige Medizin erhältlich. Seit Sommer 2011 können nun auch in der Bundesrepublik Medikamente als Schmerzmittel verschrieben werden, die auf Basis von Cannabis hergestellt werden. Studien haben beispielsweise gezeigt, dass bei Patienten mit der Muskelerkrankung Multiple Sklerose Cannabis die Bewegungsfähigkeit verbessern kann. Der Anbau bleibt allerdings weiterhin verboten – die Pflanzen müssen aus dem Ausland, beispielsweise aus den Niederlanden, eingeflogen werden.

 

Kolostrum/Biestmlich: Die Erstmilch die für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, muss innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem Kalbern gewonnen werden. Die Zusammensetzung der Erstmilch unterscheidet sich wesentlich von der der Muttermilch. Die Erstmilch enthält deutlich mehr Eiweisse und Aminosäuren, Mineralstoffe, fettlösliche Vitamine (A,D,E und K), Abwehrzellen, Immunoglobuline, Interferone, Interleukin u.a.
Colostrum ist eine der ergiebigsten natürlichen MSM-Quellen! Kolostrum enthält eine Fülle an Vitalstoffen, die weder im Mineral- noch im Pflanzenreich, sondern ausschliesslich auf Stufe der Säugetier vorkommen

 

L-Tryptophan zählt zu den Aminosäuren, deren Anteil in der Nahrung am geringsten ist. Es erfüllt jedoch viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper und seinem Stoffwechsel. Besonders erwähnenswert ist dabei die stimmungsaufhellende Wirkung von Tryptophan. Diese beruht auf der Umwandlung der Aminosäure in den körpereigenen Neurotransmitter Serotonin. Bei einer Tryptophan-armen Ernährung können Angststörungen oder Depressionen gefördert werden. Des Weiteren wirkt sich die essentielle Aminosäure positiv auf ein bestehendes Reizdarmsyndrom aus.  Tryptophan ist ebenso wichtig für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Aus dem durch Tryptophan gebildeten Serotonin bildet der Körper auch Melatonin. Melatonin ist das körpereigene Hormon, das den Schlaf steuert.

 

Griffonia-5HTP

Wer auf etwas schnellerem Wege seinen Serotoninspeicher aufgefüllt wissen möchte, der greift zu der Aminosäure 5-Hydroxytryptophan. Diese wird aus der afrikanischen Schwarzbohne gewonnen und normalerweise in Kapselform verabreicht. Der große Unterschied zu seiner chemischen Vorstufe L-Tryptophan besteht darin, dass das sogenannte 5-HTP Präparat weitaus schneller, stärker und vor allem vollständig in Serotonin umgewandelt werden kann. Das Präparat gilt als stimmungsaufhellend und gewichtsreduzierend.

Tyrosin (auch L-Tyrosin genannt) ist eine nichtessentielle Aminosäure, die in vielen Proteinen enthalten ist und im menschlichen Körper für die Herstellung von z. B. Thyroxin (Schilddrüsenhormon) oder Dopamin (Botenstoff im Gehirn) verwendet wird. Ist die Dopamin-Bildung gesteigert, nehmen auch die Denkleistung, die Reaktions-schnelligkeit und die Konzentrationsfähigkeit zu.

 

Neurotransmitter  —  Gehirnbotenstoffe —  Hormone – Serotonin, Melatonin, Dopamin, Cortisol,  Adrenalin  —

Neurotransmitter sind Botenstoffe von einer Nervenzelle zur anderen. Sie wirken nicht lange. Es wird aktiv eine Synapse, (d.h. eine Kontaktstelle) der nächsten Nervenzelle berührt. Der Botenstoff ermöglicht es der Nervenzelle A, einen bioelektrischen Impuls an die nächstfolgende Nervenzelle B zu übermitteln. Nachdem der Botenstoff seine Arbeit getan hat, zerfällt er. Ein hoch komplexes Stoffwechselsystem, dass an (unendlich) vielen Stellen aus dem Gleichgewicht geraten kann. Jedes Gefühl ist ein Fluss von bioelektrischen Impulsen, die kommen und gehen.

 

Serotonin: Unsere emotionale Ausgeglichenheit verschafft uns das Glücks- und Entspannungshormon Serotonin. Es hat Auswirkungen auf das gesamte Herz-Kreislauf-System des Körpers. Sogar der Augeninnendruck ist abhängig von Serotonin. Außerdem können wir durch Serotonin Schmerz, Müdigkeit und Schläfrigkeit fühlen. Und unsere Körpertemperatur wird von diesem Hormon ausgeglichen. Am Abend wird aus dem Seratonin das Schlaf-Hormon Melatonin gebildet. Wenn genügend Serotonin in unserem Körper vorhanden ist, dämpft es die Hormone, die unter anderem für Stress verantwortlich sind: Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Und das macht uns ruhiger und gelassener.

Melatonin ist als Nahrungsergänzungsmittel frei käuflich. Der Wirkstoff Melatonin ist eines der Hormone, die den Tag-Nacht-Rhythmus steuern, und wird im Körper aus dem Nervenbotenstoff Serotonin gebildet. In Deutschland gibt es im Gegensatz zu den USA nur ein Medikament mit diesem Hormon. Es kann gegen Schlafstörungen bei Patienten über 55 Jahren verordnet werden. Eine langfristige Einnahme von Melatonin ist in Deutschland umstritten, da noch nicht klar ist, welche Auswirkung eine dauerhafte Hormonzufuhr auf den Körper hat. Melatonin ist ein Hormon, das der Körper selbst herstellt. Es wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse (Epiphyse) im Gehirn synthetisiert. Geringe Anteile werden allerdings auch in der Netzhaut des Auges und im Darm gebildet. Wie viel von dem Hormon ausgeschüttet wird, hängt vom Auge ab. Fällt Tageslicht auf die Netzhaut, so wird die Melatoninbildung gehemmt. Bei Dunkelheit dagegen wird die Ausschüttung angeregt. Das freigesetzte Hormon kann an bestimmten Bindungsstellen, etwa an den Blutgefäßen im Gehirn und einigen Zellen des Immunsystems, andocken. So wird dem Körper bei Dunkelheit klar gemacht, dass es nun Zeit zum Ruhen ist und beispielsweise der Energieverbrauch heruntergesetzt und der Blutdruck gesenkt werden muss. Außerdem senkt das Hormon die Körpertemperatur, kurbelt das Immunsystem an, beeinflusst die Ausschüttung von Sexualhormonen sowie das Lernen und das Gedächtnis.

Weniger als ein Gramm wiegt Deine Zirbeldrüse. Sie ist winzig – und doch redet die Kleine bei zahlreichen Körperfunktionen ein entscheidendes Wörtchen mit. Normalerweise arbeitet die Minidrüse völlig unbemerkt in Deinem Gehirn vor sich hin. Von hier aus schickt sie das von ihr produzierte Hormon Melatonin auf die Reise durch Deine Blutbahn. Tagsüber wird die Melatoninherstellung durch die Einwirkung von Licht gehemmt. Erst bei Dunkelheit steigen Produktion und Ausschüttung sprunghaft an. Übrigens: Auch Dein Darm und Deine Netzhaut produzieren Melatonin, jedoch nur in kleineren Mengen. Veränderungen der Melatoninkonzentration im Blut können Schlafstörungen und Probleme mit Deinem Schlaf-Wach-Rhythmus hervorrufen. Das gilt für einen Mangel aber genauso wie für ein Zuviel an Melatonin. Leider lässt sich beides nicht zuverlässig im Labor bestimmen, da die Werte immer auch von der Tageszeit abhängen, zu der die untersuchte Blutprobe entnommen wurde. Auch das Alter der betroffenen Person spielt eine wesentliche Rolle. Diese Hindernisse erschweren wiederum die Dosierung künstlicher Melatoningaben in Form von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, denn: einen einheitlichen Richtwert gibt es schlichtweg nicht.

Dopamin steht in ständiger Wechselwirkung mit dem eher dämpfend-entspannend wirkenden Serotonin. Außerdem wird Dopamin als Glücksgefühl bei bestimmten Tätigkeiten wie etwa Essen oder Sex ausgeschüttet Auch die Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrome ADS und ADHS sind auf eine Stoffwechselstörung bei Dopamin zurückzuführen. Hier wird das Dopamin zu schnell abgebaut, was dazu führt, dass die Nerven ankommende Reize nicht mehr filtern können. Anders als gesunde Menschen können Betroffene unnütze Empfindungen oder Geräusche nicht aussortieren. In anderen Fällen nutzt der Körper das Dopamin aber auch, um sich selbst zu helfen. So ist der Körper beispielsweise nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf in der Lage, verstärkt Dopamin auszuschütten und es wie ein Aufputschmittel als körpereigenen Muntermacher zu nutzen. So kommt es, dass wir uns trotz Schlafentzugs oft noch konzentriert, wach sowie erstaunlich fit fühlen. Dopamin ist im Körper verantwortlich für Power, Glücksgefühle und das Belohnungssystem. Je weniger davon ausgeschüttet wird, desto trauriger und antriebsloser ist die jeweilige Person. Ein Dopaminmangel kann daher zu Depression und Antriebslosigkeit führen. Im Vergleich zu Serotonin bewirkt Dopamin aber eher eine längerfristige Motivationssteigerung und Antriebsförderung. Eine der Krankheiten, bei denen ein Mangel an Dopamin im ZNS auftritt, ist Parkinson. Zu den typischen Parkinsonsymptomen zählen Muskelstarre (Rigor), Zittern (Tremor) und eine Verlangsamung der Bewegungen bis hin zur Bewegungslosigkeit (Akinese). Da Dopamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, kann es nicht direkt zugeführt werden, um dadurch den Mangel im Gehirn auszugleichen. Stattdessen werden Vorstufen (L-DOPA) und Analoga (Dopamin-Agonisten) des Botenstoffs verabreicht, die bis an den Wirkort im Gehirn gelangen können. Bei schizophrenen oder sonstigen psychotischen Patienten ist die Dopamin-Konzentration in bestimmten Hirnarealen meist erhöht. Hier werden Hemmer des Botenstoffs (Dopamin-Antagonisten) eingesetzt. Sie zählen zu den Antipsychotika oder Neuroleptika. Da bestimmte Drogen wie Kokain die Wiederaufnahme des ausgeschütteten Botenstoffs in die Nervenzelle unterbinden (Dopamin-Wiederaufnahmehemmer), kommt es nach deren Konsum zu einer verstärkten Dopamin-Wirkung.

Dopamin ist unmittelbare Vorstufe der Stresshormone Noradrenalin und Adrenalin.

 

Cortisol: Von der kurzfristigen Adrenalinausschüttung wird bereits nach 10-15 Minuten auf die Ausschüttung von Cortisol gewechselt. Cortisol ist ein eher langfristiges Stresshormon, was dafür sorgt, dass du auch über einen großen Zeitraum hinweg leistungsfähig bist. Cortisol wird ausgeschüttet, wenn die Anforderungen und der Stress nicht nachlassen

Omega 3 Fettsäuren:

Leidest du unter Motivations- und Konzentrationsschwierigkeiten, kann dafür ein Mangel an Dopamin verantwortlich sein. Dopamin ist nicht nur ein Hormon, sondern auch ein Neurotransmitter. Ist zu wenig von diesen Botenstoffen vorhanden, kann es zu Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen usw. kommen. Besonders Lebensmittel, die viel Omega 3-Fettsäuren enthalten, sind wichtig für deine Dopamin-Produktion.  Ohne die Fettsäure läuft also im Gehirn nichts.

 

 

 

Was ist Cholesterin eigentlich?

Cholesterin (auch Cholesterol genannt) ist ein Blutfett, das in allen tierischen und menschlichen Zellen vorkommt. Als wichtiger Bestandteil der Zellwände sorgt es dafür, die Struktur der Zellen aufrechtzuerhalten. Zudem ist es ein Ausgangsstoff, um körpereigene Stoffe zu produzieren. Dazu zählen Gallensäuren für eine geregelte Fettverdauung, Vitamin D (wichtig für den Knochenstoffwechsel), Geschlechtshormone wie Östrogen und Testosteron sowie Hormone der Nebennierenrinde, wie u. a. Cortison. Cholesterin hat also bedeutsame Aufgaben für uns.

Gut, dass unser Organismus Cholesterin selbst herstellen kann: Pro Tag werden in der Leber etwa 600 bis 1200 mg Cholesterin erzeugt, und der Darm erhält nochmals täglich etwa 250 bis 500 mg über die Nahrung und aus der Galle.

LDL – das “schädliche” Cholesterin

In normaler Konzentration erfüllen die LDL wichtige Funktionen: Sie transportieren Cholesterin zu den Körperzellen und zirkuliert im Blut für circa fünf Tage. Befindet sich jedoch zu viel LDL im Blut, dringen LDL-Partikel vermehrt in die Blutgefäßwand und in die Makrophagen (Fresszellen) ein. Der LDL-Wert zeigt Ihnen an, wie viel gefäßschädigendes Cholesterin in Ihrem Blut vorhanden ist.

Das Fatale: Im Gegensatz zu anderen Körperzellen können die Makrophagen unbegrenzt LDL-Cholesterin aufnehmen. Das heißt, sie fressen buchstäblich alles auf, was sie erreicht. Wenn die Rezeptoren schließlich überladen sind, lagern sich an der Innenwand der Arterien sogenannte Plaques ab. Diese Plaques verengen die Blutgefäße allmählich – was über Jahre unbemerkt verlaufen kann – und verstopfen sie schließlich. Diese Verengung der Blutgefäße durch Ablagerungen nennt man Arteriosklerose. Die Folge kann ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall sein.

HDL – das “gute” Cholesterin

HDL werden im Darm, in der Leber und auch im Blut bei der Verstoffwechselung anderer Lipoproteine gebildet. Im Gegensatz zu LDL sind HDL-Cholesterine besonders nützliche Partikel: Sie können bereits in der Gefäßwand abgelagertes LDL-Cholesterin aufnehmen und zur Leber zurücktransportieren. Dort wird es zu Gallensäure umgewandelt und kann mit dem Gallensaft über den Darm ausgeschieden werden. HDL-Cholesterin schützt somit vor Arteriosklerose.

Was sind Triglyceride?

Im Zusammenhang mit Cholesterin tauchen stets auch die Triglyceride auf. Sie sind ein weiterer Hauptbestandteil der im Blut zirkulierenden Fette. Triglyceride nimmt jeder Mensch beim Essen zu sich. Denn es handelt sich hierbei um natürliche Fette, die den größten Anteil der Nahrungsfette bilden. Aber nicht nur über das Essen gelangen Triglyceride in den Körper; dieser kann sie auch selbst produzieren.

Triglyceride liefern dem Körper Energie; werde sie jedoch im Überschuss aufgenommen und/oder produziert, wird dieser Überschuss in den Fettzellen abgespeichert. Da Triglyceride über die Blutbahnen ins Fettgewebe gelangen, kann man ihre Konzentration durch eine Blutentnahme bestimmen. Der Körper nimmt sie über Nahrungsfette auf, der Darm zerlegt sie und die Dünndarmwand setzt sie für den Transport im Blutkreislauf wieder zusammen.

Auch die Leber kann unabhängig davon Triglyceride bilden. Das Fettgewebe unseres Körpers besteht zum größten Teil aus diesen Stoffen. Sie dienen als Energiereserve, auf die der Körper bei Bedarf zugreifen kann. Erhöhte Werte (über 150 mg pro dl bzw. 1,7 mmol pro l) weisen auf eine Fettstoffwechselstörung hin.

Triglyzeride dienen als Energiespeicher. So werden im Fettgewebe eines normal schweren Erwachsenen ungefähr acht Kilogramm Triglyzeride gespeichert. Dies entspricht in etwa dem Energiebedarf für 40 Tage.

Grundsätzlich muss man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Gesättigte Fettsäuren (Fette, die bei Zimmertemperatur fest sind) sind nicht lebensnotwendig, in erhöhtem Maße sogar gesundheitsschädlich, da sie u.a. dafür verantwortlich sind, den Cholesterinspiegel im Blut in ungesunde Höhen zu treiben.

Bei den ungesättigten Fettsäuren wird es schon komplizierter. Es gibt einfach ungesättigte, zweifach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Allen gemeinsam ist, dass sie bei Zimmertemperatur flüssig sind. Der Körper ist in der Lage, einfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. aus Olivenöl) selbst zu bilden; sie sind daher nicht essentiell.

Zu den zweifach ungesättigten Fettsäuren zählt z.B. die Linolsäure, die in Distel- oder Sonnenblumenöl enthalten ist. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren findet man u.a. in Fisch, Maiskeimöl, aber auch genauso in Distelöl oder Nüssen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie sind daher essentiell.

Blutfette zählen zu den Lipiden (= in Wasser unlöslich). Sie dienen hauptsächlich als Energielieferant und müssen daher über den Blutweg zu allen Organen transportiert werden. Dazu stehen Transportmoleküle zur Verfügung, sog. Lipoproteine, die den Aufenthalt im Blut ermöglichen.

 

Blutfettwerte im Überblick*

Normal Grenzwertig Bedenklich
Gesamtcholesterin < 200 200-250 > 250
LDL-Cholesterin < 150 150-190 > 190
HDL-Cholesterin > 40 35-50 < 35
Triglyceride < 150 150-200 > 200

*Angaben in mg/100ml Blut

 

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Das Hormon Insulin öffnet die Körperzellen für Traubenzucker (Glukose), die diesen zur Energiegewinnung benötigen. Wie viel Insulin für das Einschleusen des Zuckers nötig ist, hängt von der Insulinempfindlichkeit der Zellen ab. Diabetes äußert sich oft durch starken Harndrang und ständigen Durst. Typisches Symptom ist ein vermehrter Harndrang (Polyurie) bis hin zur Austrocknung. Daraus resultiert oft ein sehr starker Durst (Polydipsie). Dies kommt daher, dass der Zucker nach Überschreiten der Nierenschwelle (ca. 180 mg/dl) über den Urin ausgeschieden wird. Glucose ist stark osmotisch wirksam und nimmt daher viel freies Wasser mit. Aber auch Symptome wie trockene Haut, schlechte Wundheilung, und häufige Infekte können dafür sprechen.

Ein einfacher Bluttest auf Glukose gibt einen Hinweis darauf, ob bei entsprechenden Symptomen tatsächlich ein Diabetes mellitus vorliegt. Die Blutzuckerwerte sollten nüchtern zwischen 70 und 99 mg/dl liegen. Nach dem Essen sollte der Wert auf maximal 160 mg/dl ansteigen. Ebenso sind aber auch Unterzuckerungen möglich. Dabei ist jeder Wert unter 40 mg/dl und Werte zwischen 40 und 50 mg/dl mit entsprechenden Symptomen definierend. Auch können Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (z.B. Süßigkeiten) reaktiv eine vermehrte Insulinausschüttung auslösen und so zu einer postprandialen Unterzuckerung führen. Dies kann gesunde Personen betreffen, aber auch bevorzugt Menschen in der Vorphase eines Diabetes mellitus.
Ein spezieller Wert – das HbA1c – spiegelt das “Blutzucker-Langzeitgedächtnis” über circa drei Monate wieder.

Typ-1-Diabetes beginnt meist schon im Kindes- oder Jugendalter. Hierbei tritt ein absoluter Mangel an dem körpereigenen Hormon Insulin auf. Körpereigene Abwehrzellen zerstören die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse;  eine Fehlreaktion des Immunsystems. In Folge steigt der Blutzuckerspiegel und die Patienten müssen Insulin spritzen.

Typ-2-Diabetes: Es liegt eine Insulinresistenz zugrunde. Schon im Vorstadium eines Typ-2-Diabetes ist die Insulinempfindlichkeit meist herabgesetzt. In der Folge schüttet die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel in den Griff zu kriegen. Mit der Zeit gehen jedoch häufig die Insulin produzierenden Zellen zugrunde, so dass die Insulinproduktion zunehmend nachlässt.
Das bedeutet, dass die Körperzellen immer weniger auf Insulin ansprechen, bis sie schließlich unempfindlich – resistent – werden. Das Hormon kann den Zucker dann nicht mehr in die Zellen schleusen. Infolgedessen steigt der Blutzuckerspiegel an.
Vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel fördern eine Insulinresistenz. Aber auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Neben regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer gesunden Ernährung helfen spezielle Medikamente, den Blutzucker in den Griff zu bekommen. Manchmal sind aber auch bei Typ-2-Diabetes Insulinspritzen notwendig.

Thema Schmerzen:

Periduralanästhesie (PDA) : Eine PDA ist eine Narkosetechnik, bei der die Weiterleitung der Schmerzsignale vom Rückenmark zum Gehirn gezielt unterbunden wird. Dazu wird eine kleine Menge Betäubungsmittel in den Periduralraum gespritzt. Der Periduralraum ist mit Flüssigkeit gefüllt und umgibt das Rückenmark. An bestimmten Stellen münden Nerven (Spinalnerven) in das Rückenmark, die Schmerzsignale aus dem Körper ins Gehirn leiten. Das Medikament betäubt die Spinalnerven und blockiert so die Schmerzweiterleitung. Über den Katheter lässt sich bei Bedarf weiteres Betäubungs- und auch Schmerzmittel spritzen. Häufig tun Ärztinnen und Ärzte das per Hand, oder an den Katheter ist eine kleine Pumpe angeschlossen, die fortwährend kleine Mengen liefert. Die Spinalanästhesie funktioniert ähnlich wie die PDA; die Narkosemittel werden aber noch näher an das Rückenmark gespritzt: in den sogenannten Hirnwasserraum. Dadurch wird die gesamte untere Körperhälfte betäubt. Eine Spinalanästhesie wirkt schneller als eine PDA.
Gefahren und Nebenwirkungen: Eine PDA kann zu Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Beinen führen. Es kann vorkommen, dass Narkoseärzte bei der Injektion zu tief stechen und die innere Schutzhülle des Rückenmarks verletzen. Dabei kann Nervenwasser austreten, der sogenannte Liquor. Wenn viel Liquor ausgetreten ist, kann dies starke Kopfschmerzen auslösen, die einige Tage andauern können.

Opioide

Opioide können in den Muskel gespritzt oder über einen feinen Schlauch in eine Vene geleitet werden. Auf diesem Weg verabreicht, lindern Opioide die Schmerzen nicht so stark wie eine Periduralanästhesie

 

Was ist Rheuma?

Unter “Rheuma” – medizinisch korrekt heißt es “Krankheiten des rheumatischen Formenkreises” – fassen Ärzte über 100 verschiedene Erkrankungen zusammen, die durch Entzündungen hervorgerufen werden. Schmerzhaft sind rheumatische Erkrankungen meist in der Tat. Und: Sie betreffen Menschen in allen Altersklassen – auch jüngere Erwachsene und sogar Kinder leiden an Rheuma.

Unter den Sammelbegriff Rheuma fallen zum Beispiel Erkrankungen wie Fibromyalgie als eine häufige Form des sogenannten “Weichteilrheumas”. Rheumatische Erkrankungen betreffen nicht nur “harte” Strukturen wie KnochenGelenke oder Knorpel, sondern befallen auch “weiche” Gewebe wie Muskeln, Bänder oder Sehnen. Unter allen rheumatischen Krankheitsformen ist die rheumatoide Arthritis – auch chronische Polyarthritis genannt – die häufigste chronische Gelenkentzündung. Bei einer rheumatoiden Arthritis entzündet sich die Innenhaut von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln. Die Krankheit ist nicht heilbar. Wird sie jedoch in einem frühen Stadium erkannt, kann die fortschreitende Gelenkentzündung und -zerstörung gestoppt oder verlangsamt werden. Bei der rheumatoiden Arthritis sieht teilweise das Immunsystem einige körpereigene Substanzen als fremd an und reagiert in Form einer Entzündung. Fehlgesteuerte Immunzellen wandern in die Gelenke und produzieren dort entzündungsfördernde Stoffe. Die Entzündung lässt die Gelenkinnenhaut stark wuchern, früher oder später werden Knorpel, Kochen und Bänder des Gelenks zerstört.

Nach einiger Zeit kommt es zu konkreten Anzeichen wie warme, geschwollene oder gerötete Gelenke sowie eine zunehmende Gelenksteifheit besonders am Morgen. Die Beschwerden können plötzlich, aber auch schleichend auftreten. Typisch ist, dass meist symmetrische Gelenke betroffen sind, also zum Beispiel beide Hand- Schulter, Knie- oder Fußgelenke. Besonders häufig schmerzen anfangs die Finger- und Zehengelenke – auch hier treten die Beschwerden meist symmetrisch auf. Im Verlauf der Krankheit verformen sich die Gelenke, die Beweglichkeit nimmt ab und der Patient hat oft starke Schmerzen, besonders nachts, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Ziel der Therapie ist es vor allem, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und die betroffenen Gelenke und deren Beweglichkeit zu erhalten.

Einer rheumatischen Erkrankung soll eine Übersäuerung des Körpers zugrundeliegen, denn in einem übersäuerten Körpermilieu kann sich dieses Krankheitsbild manifestieren. Daher sollte die erste und wichtigste Massnahme, dem Rheuma zu entgegnen, die Veränderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sein, um einer permanenten Übersäuerung entgegen zu wirken.

 

Gelenkarthrose:

Ausgangspunkt der Hüftarthrose ist, wie bei jeder anderen Arthrose auch, ein Defekt im Knorpelüberzug des Gelenks, der sogenannte “Knorpelschaden”. Der Knorpel wird immer dünner, reißt hier und dort ein und raut auf. Diese Schäden sind zunächst auf kleine Flächen begrenzt und verursachen noch keine Beschwerden. Die Gelenkinnenhaut entzündet sich jedoch und setzt Botenstoffe frei, die wiederum dazu führen, dass sich der Knorpel schneller abbaut. Wenn der Knorpel nach und nach weniger wird, erhöht sich der Druck auf den darunter liegenden Knochen immer mehr. Seine Struktur verändert sich.  Von einer aktivierten Arthrose spricht man, wenn zusätzlich zum Gelenkverschleiß Anzeichen für eine Entzündung vorliegen. Das Gelenk kann anschwellen und starke Schmerzen bereiten. Auslöser für eine solche aktivierte Arthrose können Überlastungen sein. Eine Arthritis ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke. Bei einer Arthrose liegt dagegen chronischer Verschleiß eines Gelenks vor.

 

Leitungswasser trinken ???  Die aktuelle Situation in Deutschland

Mineralwasser ist natürlichen Ursprungs und stammt aus einem Wasservorkommen, das unterirdisch liegt und gut vor Verunreinigungen geschützt ist. Zudem muss es direkt am Quellort abgefüllt werden. Damit die Qualität des Wassers gewährleistet ist, muss es laut der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser mehr als 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen bestehen. Im Unterschied zu anderen Wasserarten und Lebensmitteln ist das Mineralwasser das einzige Lebensmittel in Deutschland mit amtlicher Anerkennung.

Leitungswasser Obwohl uns suggeriert wird, dass das deutsche Leitungswasser besonders sauber sei, und dass die Wasserwerke tun, was sie können, um die Qualität des Wassers zu garantieren, werden immer öfter Studien über bedenkliche Stoffe in unserem Leitungswasser veröffentlicht. Spätestens seit dem Einsatz von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft leidet unser Trinkwasser. Aber auch ins Grundwasser geleitete Hormon- und sonstige Medikamentenrückstände finden sich darin wieder. Aus den Wasserrohren lösen sich bedenkliche Stoffe wie Blei, Teer, Aluminium und Schwermetalle. Die Umwelteinflüsse auf unser Grundwasser sind dramatisch gestiegen. Industrieabwasser, Weichmacher, Nitrat, Pestizide und Viren können durch die Klärwasserwerke nicht rückstandslos entfernt werden. Trotz verhältnismässig hoher Anforderungen durch unsere Trinkwasserverordnung werden daher in Analysen immer wieder Stoffe gefunden, die nicht ins Trinkwasser gehören. Klär- und Wasserwerke sind nicht in der Lage, mit Filtersystemen zu arbeiten, die in Menge und Qualität das bieten, was der Verbraucher benötigt. Der technische Aufwand und die Kosten für eine Instandhaltung wären immens. So gelangen wasserlösliche Substanzen zurück in den Kreislauf von Flüssen und Seen und landen dadurch natürlich auch wieder als bunt gemixter Wirkstoffcocktail in unserem Leitungswasser. Die Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind gravierend und in der Langzeitfolge noch nicht absehbar. Ein Punkt, den es gut zu überdenken gilt.

In Deutschland sind über 96 Prozent der Gesamtbevölkerung an die öffentliche Kanalisation angeschlossen: Das heißt, das Abwasser der Haushalte wurde in der öffentlichen Kanalisation gesammelt – rund 540.723 Kilometer Abwasserkanäle – und in Kläranlagen geleitet. Es gibt knapp 10.000 solcher Kläranlagen. In öffentlichen Kläranlagen werden jährlich insgesamt etwa 10,07 Milliarden Kubikmeter Abwasser behandelt – davon ca. 0,1 Prozent nur mechanisch, 1,9 Prozent biologisch ohne gezielte Entfernung von Nährstoffen, und circa 98 Prozent biologisch mit gezielter Nährstoffentfernung.

Eine der größten Herausforderungen stellen bisher unbeachtete Schadstoffe im Abwasser dar. Dazu gehören Arzneimittelrückstände, Antibiotika aus der Tierzucht oder Chemikalien, die bereits in kleinsten Mengen hormonähnliche Wirkungen zeigen. Um diese Spurenstoffe zu entfernen, reicht die herkömmliche Klärtechnik nicht aus.

 

Wie argumentiert die Homöopathie?

Da die Stoffe in Reinform zu starke Reaktionen auslösten, begann schon Hahnemann sie zu verdünnen. Er entwickelte eine spezielle Verdünnungsmethode, das sogenannte Potenzieren, wobei die jeweilige Potenz den Grad der Verdünnung beschreibt. Und so gibt es homöopathische Arzneien zum Beispiel in Zehnerpotenzen (D) und Hunderterpotenzen (C). D30 bedeutet: Der Wirkstoff wurde dreißig Mal um das Zehnfache verdünnt. C200 dagegen: Der Stoff wurde 200 Mal um den Faktor 100 verdünnt. Dabei geht die homöopathische Lehre von folgender Annahme aus: Je höher die Potenz und damit die Verdünnung, desto tiefer und lang anhaltender fällt die Reaktion aus. Höhere Potenzen gelten daher als die stärkeren Mittel – und das, obwohl sie kaum bis gar nichts vom ursprünglichen Wirkstoff enthalten.

WIE MINIMAL IST DIE VERDÜNNUNG VON CHEMISCHEN GIFTSTOFFEN IM LEITUNGSWASSER?
WIRKEN WASCHMITTEL; PUTZMITTEL; PFLANZENDÜNGER; UNKRAUTMITTEL usw IM LEITUNGSWASSER IN HOMÖOPATHISCHER POTENZ IMMER NOCH?  ……. UND AUF DIESE WEISE AUF DEN MENSCHLICHEN KÖRPER?
NOCH EINE ANMERKUNG: Ein Zimmerbrunnen braucht destilliertes Wasser, weil das Leitungswasser nicht rein genug ist. Die Wasserpumpe geht vom Leitungswasser zu schnell kaputt.

UND  WAS  TRINKEN  WIR  MENSCHEN  ???

 

 


Und hier der Coaching-Ansatz für Dich:

“Nicht Dein Arzt ist für Deine Gesundheit verantwortlich, sondern Du selbst”    oder konkreter:

Depressionen und Bourn Out können in wenigen Monaten geheilt werden – in vielen Fällen auch ohne Antidepressiva – Ich sage Euch. wie das geht 

“Im verletzten Inneren Kind finden wir die Ursache Deiner Blockaden und Probleme”

1) Dein Arzt ist ein wichtiger Begleiter, der Laborwerte macht, eine Diagnose erstellt und Tabletten verordnet

2) Die richtigen Tabletten beseitigen (hoffentlich) die Symptome, in vielen Fällen aber nicht die Ursache.

3) Dein Arzt ist auch nur ein Mensch und kann sich Irren. Informiere dich zu der gestellten Diagnose.

4) Es gibt zusätzlich zur klassischen Medizin verschiedene Alternative Behandlungsmöglichkeiten, die gute Ergebnisse bringen können.

5) Niemand kennt Deinen Körper so gut wie Du selbst, Lerne wieder, auf die Signale Deines Körpers zu hören

6) Nur Du selbst kannst deinen Lebensstil verändern. Konsequentes Handeln in der richtigen Art und Weise ist gefragt.

Du brauchst einen Coach, der sein Handwerk versteht und Dir zur Seite steht. 

Was brauche ich von Dir, lieber Klient: vollen Einsatz und Ehrlichkeit – nur dann entsteht ein funktionierender Lösungsweg. Ein Verändern oder Verschweigen von einzelnen Problemen oder Diagnosen verfälscht das Gesamtbild und damit den Lösungsweg.